Ein Vitamin so anders als alle anderen | Naturmedizin 2/2020

Sonne für alle!

Der Großteil der Bevölkerung leidet an einem Vitamin-D-Mangel. Doch neben bekannten Symptomatiken wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit oder Muskelschwäche, steht der Mangel dieses Vitamins mit zahlreichen weiteren Erkrankungen und Folgebeschwerden in Verbindung.
Unter den Vitaminen bildet das fettlösliche Vitamin D eine Ausnahme der Regel, da es sowohl mit der Nahrung aufgenommen als auch mithilfe von UVB-Licht gebildet werden kann. Bei ausreichender Sonnenexposition werden etwa 90 % des Vitamin-D-Bedarfs durch endogene Biosynthese gedeckt, die in der Haut stattfindet. Als Ausgangssubstrat hierfür dient 7-Dehydrocholesterol, die aktive Wirkform ist Calcitriol. Die beiden wichtigsten Formen sind Vitamin D3 (Cholecalciferol) und Vitamin D2 (Ergocalciferol). Vitamin D3 kann über die Haut gebildet und über tierische Lebensmittel (hohe Gehalte finden sich z. B. in Forelle, Aal oder Lachs, in geringerem Maße auch in Leber, Pilzen, Kuhmilch und Eigelb), Vitamin D2 über pflanzliche Lebensmittel aufgenommen werden. Eines ist sicher: Über kein anderes Vitamin und dessen Dosierung wird so viel diskutiert.
Quelle: Autorin: Daniela Mackert, Apothekerin, Fachredakteurin und Medizinjournalistin Literatur bei der Autorin

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