Kontroverse Studienergebnisse für die Praxis interpretiert | Gyn-Depesche 1/2020

Minimalinvasive Hysterektomie beim Zervix-Karzinom mit schlechtem onkologischem Outcome

Die minimalinvasive Chirurgie (MIC) wurde bislang als akzeptierte Alternative zur offenen Hysterektomie beim frühen Zervix-Karzinom (ESCC, early-stage cervical cancer) gesehen. Allerdings fehlten ausreichend „gepowerte“ prospektive Studien, um das Überleben von MIC-operierten onkologischen Patientinnen wirklich zu bewerten. Dann wurden die Ergebnisse der LACC-Studie veröffentlicht, die alles änderten (Laparoscopic Approach to Cervical Cancer): Hier zeigte sich, dass das Risiko eines Rezidivs und für Mortalität bei MIC-Patientinnen im Vergleich zu offen operierten erhöht war. Die Unsicherheit ist nun also groß und ein detaillierter Blick auf die Daten geboten, um daraus Empfehlungen für die Praxis ableiten zu können.

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