Arterielle Hypertonie

Sport so effektiv wie Medikamente

Bei Patienten mit einem systolischen Blutdruck über 140 mmHg scheint Sport den Blutdruck so effektiv zu senken wie die Einnahme von Medikamenten, so die Auswertung einer kürzlich erschienenen Meta- Analyse britischer Wissenschaftler. Medikamente sollten nicht abgesetzt werden, aber der therapeutische Effekt von Sport muss mehr in den ...

Superfood oder Medizin?

Spirulina, Stickstoff und Hypertonie

Die Verwendung von Spirulina platensis, eine Gattung der Cyanobakterien, reicht bis zu den Azteken zurück. Heute gilt Spirulina bei uns als sogenanntes Superfood. Aber könnte eine Nahrungsergänzung mit Spirulina auch einen positiven Nutzen für die große Patientengruppe mit arterieller Hypertonie haben?

Im Vergleich mit Metformin

Kräuterarznei verbessert kardiovaskuläre Risiken bei Typ-2-Diabetes

Fettstoffwechselstörungen und Übergewicht stellen eine Gefahr für die Herz-Kreislauf-Gesundheit dar – im Besonderen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes. Eine chinesische Studie verglich eine pflanzliche Zubereitung der traditionellen chinesischen Medizin mit Metformin und stellte fest, dass sie eine vielversprechende ...

Herz-Kreislauf-Risiko

Traditionelle Risikofaktoren weiter Standard

Kardiovaskuläre Erkrankungen stellen nach wie vor die häufigste Todesursache in der US-Bevölkerung dar. Die Erkrankungswahrscheinlichkeit wird üblicherweise anhand der klassischen Risikofaktoren berechnet. Die US Preventive Services Task Force (USPSTF) prüfte nun, ob sich die Risikoeinschätzung durch Hinzunahme ...

Stabile Angina pectoris

Koronar-Intervention bringt nichts!

Die erste Ausgabe des Lancet im Jahr 2018 startete gleich mit einem Paukenschlag. „Die ORBITA-Studie ist der letzte Sargnagel für die PCI bei stabiler Angina pectoris“, so ein Studienkommentator. Was hatte ORBITA wirklich bewiesen?

Sichelzellkrankheit – nicht nur in den Tropen

Ein Erbleiden mit multiplen Manifestationen

Die Sichelzellkrankheit hat sich über tropische Regionen hinaus auch in Industrieländern festgesetzt. Obwohl monogen verursacht, variiert die klinische Manifestation erheblich. Morbidität und Mortalität lassen sich mit verfügbaren Maßnahmen erheblich abmildern. Vor allem die Gentherapie – bislang mit nur wenigen...

Kardiovaskuläres Risiko

Tai Chi senkt Entzündungsmarker

Frauen tragen allgemein ein höheres kardiovaskuläres Risiko als Männer. Neben Arteriosklerose tragen verschiedene physische und psychische Faktoren dazu bei. Stress, Erschöpfung und einige weitere Risikofaktoren lassen sich einer aktuellen Studie zufolge durch Tai Chi reduzieren.

Drei Pflanzen für drei Rhythmen

Schlaf- und Herzprobleme effektiv behandeln

Die anthroposophische Medizin fasst unter dem „Rhythmischen System“ drei Elemente im menschlichen Körper zusammen: Herz-Rhythmus, Atem-Rhythmus und Schlaf-Wach- Rhythmus. Da diese gekoppelt sind, wundert die klinische Beobachtung nicht, dass Herz-Kreislauf- und Schlafstörungen häufig überlappen. Cardiodoron® ist ...

Erhöhte Hämatom-Neigung

Manchmal stecken Gefäßerkrankungen oder Gerinnungsstörungen dahinter

Hinter Hämatomen kann sich mehr verbergen als ein einfaches Trauma. Je nach Vorgeschichte, Alter und Risikoprofil des Patienten können sie auch Zeichen einer schwerwiegenden Erkrankung sein. Die wichtigsten Merkmale sollte man kennen.

Zwei Syndrome, die es zu unterscheiden gilt

Extremitätengangrän trotz erhaltener Pulse

„Eine ischämische Extremitätennekrose kann nur aus einer Thrombose oder einer Thromboembolie resultieren.“ Diese Annahme ist falsch und spiegelt den Autoren einer aktuellen Übersichtsarbeit zufolge ein gängiges Fehlverständnis wider. Vielmehr kann eine Ischämie ebenso durch die Thrombose der ...

Welchen Empfehlungen in der Praxis folgen?

Kontroversen zur Hypertonie

Hypertonus gilt als der größte zur globalen Krankheitslast beitragende Einzelfaktor. Ab welchen Blutdruckwerten man einen Hypertonus diagnostiziert und auf welche Werte er gesenkt werden sollte, darüber herrscht nach wie vor Uneinigkeit. Auch zur pharmakologischen Therapie gibt es in Leitlinien unterschiedliche Empfehlungen.

European Society of Cardiology (ESC) 2016

ICD ohne Nutzen – Krebsüberleben je nach Puls – (un)gesunder Sport

Auf dem diesjährigen Kongress der European Society of Cardiology wurden neue und alte Erkenntnisse zur kardiovaskulären Mortalität präsentiert. So profitieren Patienten mit nichtischämischer Herzinsuffizienz nur in einem bestimmten Alter von einem ICD, das Überleben von Krebspatienten hängt signifikant von der ...

Jahrestagung der American Heart Association 2014

Extreme Lipidsenkung – abbaubare Stents – Schokolade – DOAK-Preis

Die Vielfalt der wissenschaftlichen Daten beim amerikanischen Kardiologenkongress im November 2014 in Chicago sorgte dafür, dass vom Kliniker bis zum Grundlagenforscher jeder auf seine Kosten kam. Insgesamt wurden über 4000 Studien neu vorgestellt.

Varia

Weniger Salz für besseren Blutdruck

Trotz Medikamente erreichen nur etwa 40% aller behandelten Hypertoniker ihre Zielwerte. Zum Hypertonie- Management gehört auch ein maßvoller Umgang mit Salz. Zwar ist Salz lebensnotwendig, doch zu viel davon kann schädlich sein. Ein kontinuierlich zu hoher Salzkonsum führt zu verdickten und steifen Gefäßwänden, was ...

Patienten-Infos

Kochbroschüre für Hypertoniker

Auf dem diesjährigen ESC-Kongress stellte Novartis die neue Patientenbroschüre „Mit wenig Salz schmeckt’s auch“ vor. Die fast 100 Seiten enthalten Informationen zur Hypertonie, möglichen medikamentösen Therapie-Optionen und hilfreiche Tipps für eine salzarme Ernährung. Das Kernelement sind 54 ...

Refraktäre Angina pectoris

Sanduhr-Stent im Koronarsinus hilft

KHK-Patienten können trotz Medikation unter einer refraktären Angina pectoris leiden. Jetzt wurde eine neue invasive Prozedur untersucht, bei der durch Einengung des Koronarsinus der Blutfluss in den Koronararterien verbessert werden soll.

Wiederentdeckt: Weißdorn bei Herzschwäche

An die Jahrtausende alte Geschichte des Einsatzes von Crataegus als Medikament erinnerte Prof. Susanne Alban, Kiel, auf einer Pressekonferenz von Schwabe Pharma. Die Inhaltsstoffe, die den herz- schützenden Wirkungen zugrunde liegen, wurden aber erst vor einigen Jahrzehnten identifiziert. Besonders wichtig sind die oligomeren Procyanidine (OPC), ...

Review zur rationalen Untersuchung

Wie kommt man der OSA klinisch auf die Spur?

Um dies so weit wie möglich zu klären, haben drei Autoren zusammengearbeitet: die Lehrstuhlinhaberin für Innere Medizin der Schulich School of Medicine & Dentistry, Western University, London, Ontario, mit einem ihrer Kollegen und einem Professor für Innere Medizin der Duke University, Durham, North Carolina.

 

Ihr Zugang zu exklusiven Inhalten für Fachkreise

Login für Fachkreise

Neu registrieren

Passwort vergessen?